Räuchern

                                   Das Räuchern ist schon fast so alt wie die Menschheit selbst.

 

Der Rauch war und ist zu allen Zeiten mehr als nur das Produkt eines Verbrennungsprozesses.
Auf der ganzen Welt und in den unterschiedlichsten Kulturen, wissen die Menschen vom Einfluss des Rauches

auf den menschlichen Körper.

Das Räuchern wird auch für religiöse Zwecke verwendet, bei Ritualen, um zu Meditieren, zu Beten und Botschaften an die Wesenheiten zu schicken. Als Danksagung an Mutter Erde und unseren Schwestern und Brüdern. Um sich mit dem höheren Wesen und der Natur zu verbinden. Zur Anrufung und Dank an unsere Ahnen.
Als Schutz und Reinigung, oder als Einsatz als Therapeutikum. Aber auch zur Insektenabwehr und zur Aromatisierung und Desinfektion von Wohnräumen, Kleidern, Körper und Haaren. Von der Steinzeit über die Kelten bis in unsere Zeit hinein hat das Räuchern nichts von seinem Flair verloren. Rituale ohne zu Räuchern waren nicht denkbar, die subjektive Erfahrung des Göttlichen ist in vielen Religionen durch nichts zu ersetzen. Das stimmige Sinnbild dazu ist der beim Räuchern aufsteigende Rauch zum Himmel. Dazu verwendet man Kräuter und Kräutermischungen, Wurzeln, Hölzer und Harze. Aber auch Samen und Gewürze werden verwendet. Opfergaben für die Götter wurden früher sehr oft verbrannt. Bei den Brandopfern wurden auch Tiere geopfert. Das heutige schon fast übertriebene Prinzip von " keine Leistung ohne Gegenleistung" war schon seit der vorgeschichtlichen Zeit bekannt. Nur gingen die Menschen der alten Zeiten davon aus das "einzig" die Götter über Wohl und Übel entschieden. Es war besonders wichtig die Götter gnädig zu stimmen und um sich für die gute Zeit zu bedanken.
Der bewusste Verzicht des einen Teils der Kräuter und Ernte, des spärlichen Vorrates. War für die Menschen der vorgeschichtlichen Zeit, ein wirkliches Opfer. Generell ist es heute Brauch, das man sich persönlich und eigentlich unmittelbar bei den höheren Wesensheiten durch eine Opfergabe bedankt. Freiwilliges Opfern statt religiösen Zwang.

Gelegentlich ein Opfer darzubringen in Form des Räucherns, zum Beispiel mit den Kräutern der Jahreszeit. Um sich mit einem Gebet für das empfangene Glück zu bedanken ist auch heute noch genau so wichtig wie in den alten Zeiten.
Das Räuchern ist ein Alchemistischer- Akt. Beim Räuchern geht es darum den Geist von der Materie zu lösen, also die Wirkung der Pflanze vom Pflanzenkörper zu trennen. Für die Transformation wird die Glut des Feuers verwendet. Nun kann der gelöste Pflanzengeist ungehindert seine Kraft verbreiten.

 

Die vier Elemente spielen eine entscheidende Rolle. Denn sie verstärken das Räuchern und wirken symbolisch.

 

FEUER- Glut, WASSER- Räucherschale, ERDE- Pflanze, LUFT- Rauch.

 

Das Räuchern wirkt auch auf vier Ebenen:

 

-Geist; Bringt den Geist und die Seele in Einklang und öffnet den Blick nach innen und aussen. Durch den Rauch werden Blockaden durch die Reinigung des energetischen Umfeldes gelöst.

 

-Seele; schafft eine seelische Balance und fördert die emotionale und bewusste Empfindungsfähigkeit.

 

-Körper; aktiviert Gesundheitsprozesse, unterstützen den Körper sich auf einen natürlichen Rhythmus einzupendeln.

 

-Spirituell; öffnet den Geist für die Verbindung mit dem höherem Selbst. Negative Energien werden neutralisiert.

 

Beim Räuchern ist die bewusste menschliche Absicht entscheidend, denn sie gibt die Richtung an. Dann ist noch die Kraft der Pflanze, die unsere Absicht durch die Transfomation des

Feuers = Glut, Kraft schenkt, zudem hilft sie bei der Umsetzung. Der Schwerpunkt beim Räuchern liegt auf der emotionalen und geistigen Ebene.

 

Kreationen in eigener Sache.

Die Räuchermischungen sind nicht lose, sondern in fester Form. Sie lassen sich aber problemlos zwischen zwei Fingern zerkrümeln um auf die Kohle zu streuen. Doch ist es fest genug, das es in sich zusammenhält. Die Mischungen bestehen nicht wie gewohnt aus verschiedenen Pflanzen, sondern sind Einzelmischungen mit Fichtenharz.

 

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